Der gebundene Ganztag

Der gebundene Ganztag muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • Für die Schülerinnen und Schüler ist ein durchgehender Aufenthalt an der Schule an mindestens vier Wochentagen für täglich mehr als sieben Zeitstunden, in der Regel von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, gewährleistet.
  • Es besteht ein konzeptioneller Zusammenhang zwischen dem Unterricht und den außerunterrichtlichen Angeboten.
  • Der Pflichtunterricht ist auf den Vormittag und den Nachmittag zu verteilen. Über den Tag hinweg wechseln sich auch Lern- und Übungszeiten sowie Phasen der Ruhe und Entspannung ab.
  • Neben fachlichen, sportlichen, musischen und künstlerisch orientierten Fördermaßnahmen werden auch Freizeitaktivitäten angeboten.
  • Das gemeinsame Mittagessen gehört zum Konzept einer gebundenen Ganztagsklasse.

Die Ausbaustrategie der bayerischen Staatsregierung ist nicht nur bedarfsorientiert, sondern sie setzt insbesondere auf Qualität. Ausgehend von den praktischen Erfahrungen bei der Entwicklung von Ganztagsschulen hat dazu das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) Qualitätskriterien für gebundene Ganztagsschulen entwickelt. Der sogenannte Qualitätsrahmen unterscheidet dabei zwischen Basisstandards und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Den Qualitätsrahmen für gebundenen Ganztagsschulen finden Sie hier

 

Wichtiger Hinweis:

Nähere Informationen zum Antragsverfahren, zur Finanzierung und Ausstattung, zu den Auswahlkriterien sowie zum Konzept etc. finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.